Top-3-Gründe für eine Projektvision

Uncategorized Feb 01, 2018

Top-3-Gründe für eine Projektvision

Die meisten Projektleiter halten es mit Helmut Schmidt: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“. Dabei ist eine Projektvision ein mächtiges Hilfsmittel. Hier sind meine Top-3-Gründe für eine Projektvision.

Motivation des Projektteams

Dahinter steht natürlich die Frage, wie Menschen motiviert werden. Diese Frage ist einerseits für jede Person individuell zu beantworten. Andererseits gibt es gewisse Gemeinsamkeiten, die Dan Pink in seinem Buch „Drive – the surprising truth about what really motivates us“ beschrieben hat:

  • Autonomy
  • Mastery
  • Purpose

(hier gibt es ein Video der Idee und eine Illustration dieser drei Punkte)

Eine Projektvision beantwortet den Punkt „Purpose“. Warum ist dieses Projekt wichtig? Warum sollte ich um 21:00 Uhr den dämlichen Fehler lösen? Was kann ich voller Stolz meinen Freunden und meiner Familie über meine Arbeit erzählen?...

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Das große Schweigen - oder lieber wertvolles Feedback

feedback Jan 01, 2018

Ich liebe Feedback. Es hilft mir, mich weiter zu entwickeln. Es hilft mir, neue Sichtweisen kennen zu lernen. Es hilft mir, meinen Horizont zu erweitern. Daher stelle ich mir auch immer wieder mal die Frage, wie ich Feedback einsammeln und nutzen kann. Eine Möglichkeit ist das direkte Feedback von Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Hier ist man aber immer davon abhängig, wie ernst die Person das Geben von Feedback nimmt. Eine andere Möglichkeit sind Mitarbeiterbefragungen. Im Prinzip gut, aber aus meiner Sicht zu selten. Eine dritte Möglichkeit - an die ich mich lange nicht rangetraut habe – ist Feedback von kompletten Gruppen.

Vielleicht kennen Sie vergleichbare Situationen. Sie berichten über einen kritischen Projektstatus und blicken in versteinerte Gesichter. Keine Reaktion. Sie stellen eine neue Vorgehensweise vor und blicken in verwirrte Gesichter. Keine Frage. Sie moderieren einen Brainstorming-Workshop und können die Zufriedenheit...

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4 Tricks, mit denen Sie jeden Tag etwas „Richtiges“ schaffen

priorisierung Dec 01, 2017
 

Kennen Sie dieses Gefühl, dass ein Tag, eine Woche, ein Monat vorbeifliegt, Sie extrem beschäftigt sind und sich hinterher fragen, was Sie eigentlich bewegt haben? Sie sitzen den ganzen Tag in Meetings und kommen gar nicht zu „richtiger“ Arbeit? Sie können Ihrem Partner oder Ihren Kindern nicht erklären, was sie den lieben, langen Tag so machen?

Ich hatte Phasen, in denen es mir genau so ging. Und wenn ich nicht aufpasse, finde ich mich ruckzuck wieder in einer derartigen Phase. Ich habe mir allerdings einige Tricks angeeignet, die mich Schritt für Schritt meinen Zielen näher bringen. Gleich vorneweg: Die Tricks sind banal. Die Herausforderung besteht in der konsequenten Umsetzung. Es geht um vier Dinge:

  1. Fokussierung
  2. Positives Denken
  3. Reflexion
  4. Dankbarkeit

Trick 1: Fokussierung

Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen. In diesem Satz steckt so viel Wahrheit. Wenn ich für einen Tag kein Ziel habe, lasse ich mich treiben. Meine Zeit...

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Ein Jeder kehre vor der eigenen Haustür oder auch: wie kriege ich andere dazu, offensichtliche Probleme zu lösen

mindset Nov 01, 2017
 

Ich erlebe es immer wieder, dass Kollegen sich wundern, warum „offensichtliche“ Probleme nicht gelöst werden (und ich will mich da gar nicht ausnehmen). Wir haben zu viele Fehler – warum beheben wir diese nicht? Unsere Usability ist schlechter als es unsere Kunden erwarten – warum verbessern wir diese nicht? Wir haben zu viele manuelle Prozessschritte – warum investieren wir nicht in Automatisierung und Schnittstellen?

In der Regel hat jeder dieser Kollegen recht. Es existiert tatsächlich ein Problem. In der Regel gibt es in Unternehmen aber auch genau eine Sache im Überfluss: Probleme (oder neudeutsch Herausforderungen). Insofern stellt sich weniger die Frage, ob ein Problem gelöst wird, sondern in welcher Reihenfolge die Probleme gelöst werden. Wenn das eigene Problem nicht gelöst wird, dann liegt es üblicherweise an einem der folgenden Punkte:

  • Das Problem passt nicht in die allgemeine...
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Wer ist verantwortlich? Oder auch: Wer hat Schuld?

mindset Oct 01, 2017

In den letzten Monaten bin ich immer wieder mit der Frage konfrontiert worden, wer verantwortlich sei. Es handelte sich dabei um agile Sortwareentwicklungsprojekte in Organisationen, die noch nicht „geübt“ mit agilen Vorgehensweisen war. Hintergrund waren in der Regel Probleme in der Projektdurchführung (z.B. langsamerer Fortschritt als erwartet) und die Suche nach dem Äquivalent eines Projektleiters. 

Die übliche Antwort erfolgte dann im Sinne „der Product Owner ist verantwortlich dafür, dass das Richtige gebaut wird. Der Scrum Master ist verantwortlich für die Effizienz des Teams. Das Entwicklungsteam ist für die Herstellung und Qualität verantwortlich“. Aber die Antwort befriedigte nicht den Fragenden. Wen muss ich denn jetzt in den Arsch treten, damit es schneller geht? 

Mal abgesehen von grundsätzlichen Punkten wie...

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Wie füllen Sie Ihre Rolle als Projektleiter oder Product Owner?

mindset Sep 05, 2017
 

Ich kann mich noch gut an mein erstes Projekt als Projektleiter erinnern: Relaunch bucher-reisen.de. Eine coole Geschichte mit einem tollen Ergebnis. Ich erinnere mich an dieses Projekt allerdings weniger wegen des tollen Ergebnisses, sondern vielmehr wegen meiner damaligen Auffassung der Rolle des Projektleiters. Tatsächlich war ich eher ein Projektkoordinator als ein Projektleiter. Ich traf keine Entscheidungen, sondern bereitete Optionen auf und lies sie entscheiden. „Am Ende war es mir persönlich ja egal, wie die Entscheidung ausfiel“.

Anschließend habe ich nie mehr so gearbeitet. Es war fürchterlich – die totale Abhängigkeit von Anderen. Seitdem mache ich die Projektziele zu meinen eigenen Zielen und entscheide. Nach bestem Wissen und Gewissen.

Ich erlebe aber auch andere Vorgehensweisen. Ich erlebe Projektleiter (insbesondere von IT Dienstleistern), die schwachsinnige Anforderungen umsetzen. „Ja, ich weiß, dass diese...

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50% aller Projekte scheitern – aber wie messen wir den Projekterfolg?

outcome Sep 01, 2017

Stellen Sie sich bitte einmal folgende Situation vor. Sie haben die Frau (oder den Mann) Ihrer Träume gefunden und wollen heute das erste Mal ausgehen. Sie überlegen, zuerst in ein Restaurant zu gehen und anschließend ein paar Cocktails zu trinken. Sie rechnen damit, ca. 80€ auszugeben und gegen Mitternacht zu Hause zu sein.

Szenario 1: Das Essen ist wunderbar aber die Unterhaltung stockt immer wieder. Sie gehen mit Ihrer Traumfrau in die angesagteste Cocktailbar der Stadt aber auch hier herrscht immer wieder verlegenes Schweigen. Gegen 23:45 verabschieden Sie sich höflich. Auf der Rückfahrt kalkulieren Sie, dass Sie tatsächlich knapp 80€ ausgegeben haben.

Szenario 2: Das Essen ist wunderbar und Sie finden sofort gemeinsame Themen. Sie reden und reden und lachen und lachen. Eine Geschichte jagt die nächste. Nach vielen Stunden sind Sie die letzten Gäste im Restaurant und werden hinauskomplimentiert. Sie setzen die Unterhaltung in...

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50% aller Projekte scheitern – aber wie messen wir eigentlich den Projekterfolg?

outcome Aug 16, 2017
 

Stellen Sie sich bitte einmal folgende Situation vor. Sie haben die Frau (oder den Mann) Ihrer Träume gefunden und wollen heute das erste Mal ausgehen. Sie überlegen, zuerst in ein Restaurant zu gehen und anschließend ein paar Cocktails zu trinken. Sie rechnen damit, ca. 80€ auszugeben und gegen Mitternacht zu Hause zu sein.

Szenario 1: Das Essen ist wunderbar aber die Unterhaltung stockt immer wieder. Sie gehen mit Ihrer Traumfrau in die angesagteste Cocktailbar der Stadt aber auch hier herrscht immer wieder verlegenes Schweigen. Gegen 23:45 verabschieden Sie sich höflich. Auf der Rückfahrt kalkulieren Sie, dass Sie tatsächlich knapp 80€ ausgegeben haben.

Szenario 2: Das Essen ist wunderbar und Sie finden sofort gemeinsame Themen. Sie reden und reden und lachen und lachen. Eine Geschichte jagt die nächste. Nach vielen Stunden sind Sie die letzten Gäste im Restaurant und werden hinauskomplimentiert. Sie setzen die Unterhaltung in...

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Brainstorming 2.0 – Wie Sie zu mehr und besseren Ergebnissen kommen

outcome Jul 19, 2017
 

Sicherlich kennen Sie diese Situation: Sie entdecken ein Problem und wollen ihr Team in die Problemlösung einbinden. Sie laden zu einer Brainstorming Session ein, schildern kurz die Problematik und bitten um Ideen. Die ersten Kollegen platzen mit Ideen in den Raum, diese werden aufgegriffen und verfeinert. Wenn Sie gut sind, dokumentieren Sie die Ideen und gruppieren diese. Am Ende stellen Sie die Frage: „okay, und welche Lösungsidee setzen wir um?“. Und auch hier finden sich ein paar Kollegen, die Ihre Meinung äußern.

So weit, so gut und bekannt. Diese Art der Ideensammlung entstand in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und die damit verbundenen Vorgehensweisen und Regeln (viele Ideen, wilde Ideen, keine initiale Kritik an den Ideen, auf den Ideen anderer aufbauen) sind den meisten Berufstätigen in Fleisch und Blut übergegangen und werden nicht hinterfragt.

Das ist schlecht. Denn es gibt bessere Vorgehensweisen.

Die offene Diskussion...

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Es ist hart, den besten Mitarbeiter zu verlieren

weiterentwicklung Jul 09, 2017
 

Richtig hart ist es, wenn er nicht nur das Projekt wechselt, sondern das Unternehmen verlässt. Und genau hier verstehe ich viele Projektleiter und Führungskräfte nicht.

Jeder kennt einen High Performer. Der Kollege, der qualitativ außerordentliche Ergebnisse liefert. Der Kollege, auf den Verlass ist. Der Kollege, der Sonderaufträge gerne annimmt und brillant umsetzt. Der Kollege, der das Projekt quasi im Alleingang rettet. Der Kollege, der aus Stroh Gold macht.

Doch viele vernachlässigen die Karriereentwicklung ihres High Performers (siehe hierzu auch meinen Artikel Woran du erkennst, dass du in einer toxischen Umgebung arbeitest). Dies kann aus den unterschiedlichsten Gründen passieren. Manche wollen ihn nicht aus ihrem Einflussgebiet entlassen. Manche vergessen es schlicht. Manche finden „gerade jetzt“ nicht die Zeit dazu. Was auch immer die Gründe, am Ende ist der High Performer frustriert und verlässt das Unternehmen.

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